Prof. Dr. Meinhard Winkgens (im Ruhestand)


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EW 268

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Anglistik II
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KURZBIOGRAPHIE  l  FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE  l  LEHRE  l  PUBLIKATIONEN

KURZBIOGRAPHIE

1988 - 2015Inhaber des Lehrstuhls für anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft (Anglistik II) an der Universität Mannheim
1988
C4-Professur an der Universität Mannheim
1987
Lehrstuhlvertretung an der Universität Mannheim
1986Wissenschaftlicher Angestellter im SFB "Mündlichkeit und Schriftlichkeit" an der Universität Freiburg
1984 Privatdozent an der Universität Freiburg
1984 Habilitation an der Universität Freiburg
1977Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg
1976Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Freiburg
1974 Promotion an der Universität Freiburg

Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie an der Universität Köln und der London University

ÄMTER AN DER UNIVERSITÄT MANNHEIM

2006 - 2010
Studiendekan für Bachelor- und Masterstudiengänge und Prodekan
2004 - 2010
Studiendekan für Diplomstudiengänge
1997 - 2001 Prorektor
1995 - 1997Dekan
1993 - 1997Mitglied des Verwaltungsrats
1989Dekan

FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE

Moderne englische Literaturkritik; kulturkritische Aspekte der englischen Literatur seit der Romantik; kulturelle Anthropologie; Imagologie; Literatur- und Kulturtheorie; der britische Roman seit dem 19. Jahrhundert; Mündlichkeit und Schriftlichkeit bei George Eliot; D.H. Lawrence; das moderne englische Drama; Mitherausgeber der Mannheimer Beiträge für Sprach- und Literaturwissenschaft (seit 1995).

LEHRE

Vorlesungen und (Ober-)Seminare zur britischen Literatur- und Kulturgeschichte sowie zur Literatur- und Kulturtheorie.


Schwerpunkte bilden der Bereich der literarischen Reflexion des Modernisierungsprozesses (insbesondere mit Blick auf Konfliktstrukturen, denen das Individuum in der sich wandelnden Lebenswelt ausgesetzt ist), die Untersuchung literarhistorischer und kulturanthropologischer Gründe für funktionsgeschichtliche Dominanzen von Genres sowie die literarische Erkundung des multikulturellen Zusammenlebens in Großbritannien.

PUBLIKATIONEN

MONOGRAPHIEN

  1. Die kulturelle Symbolik von Rede und Schrift in den Romanen von George Eliot: Untersuchungen zu ihrer Entwicklung, Funktionalisierung und Bewertung. Tübingen, 1997.
  2. Die kulturkritische Verankerung der Literaturkritik bei F. R. Leavis. Paderborn, 1988.
  3. Das Zeitproblem in Samuel Becketts Dramen. Frankfurt, Bern, 1975.


HERAUSGEBERSCHAFTEN

  1. Mitherausgeber (seit 1995) und geschäftsführender Herausgeber (seit 2002) der Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft. Tübingen: Gunter Narr Verlag.
  2. mit Konrad Groß und Kurt Müller (Hgg.). Das Natur/Kultur-Paradigma in der englischsprachigen Erzählliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts. Festschrift zum 60. Geburtstag von Paul Goetsch. Tübingen, 1994.


ARTIKEL IN ZEITSCHRIFTEN

  1. „Hybride Identitäten - Hybride Kulturen". In: Volker Kapp et al. (Hgg.). Literaturwissenschaftliches Jahrbuch. Berlin, Bd. 51, 2010, 319-341.
  2. „Zivilisationskritik und Lebensaffirmation bei D.H. Lawrence. Der paradigmatische Bildungsweg von Ursula Brangwen in The Rainbow“. Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 27 (1986), 123-140.
  3. „Historisierung und Aktualisierung in Arnold Weskers Shakespeare-Bearbeitung The Merchant“. LWU 19,4 (1986), 301-322.
  4. „Die Funktionalisierung des Deutschlandbildes und seiner Konnotation einer idealistischen Kultur in E.M. Forsters Howards End“. a&e: Images of Germany 29/30 (1986), 113-142.
  5. „Die Funktionalisierung des Italienbildes in den Romanen Where Angels Fear to Tread von E.M. Forster und The Lost Girl von D. H. Lawrence“. arcadia 21,1 (1985), 41-61.
  6. „Die Bedingungen einer ideal civilization oder das Äquivalenzsystem des Textes. Wirkungsästhetische Überlegungen zu Henry James' The Europeans". Sprachkunst XVI,2 (1985), 256-275.
  7. „Das Problem der ‚zwei Kulturen' und der ‚Geist der Zivilisation'. F.R. Leavis'  Auseinandersetzung mit C.P. Snow". Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 24 (1983), 263-284.
  8. „Das Problem der ‚historischen Wahrheit' in dem Roman Hard Times von Charles Dickens". Poetica 12,1 (1980), 24-58
  9. „Struktur und Botschaft bei Arnold Wesker. Eine Deutung der Form-Inhalt-Kohärenz in The Kitchen". a&e: Modernes englisches Drama 7 (1979), 39-59.
  10. „Das Verhältnis von Literaturkritik und Kulturkritik bei F.R. Leavis". Anglia 97,1/2 (1979), 116-162.
  11. „Shaw und Sternheim. Der Individualismus als Privatmythologie". arcadia 12,1 (1977), 31-46.


ARTIKEL IN SAMMELBÄNDEN

  1. "Re-Reading David Copperfield as a Polysemic Imaginative Exploration of Bourgeois Subject Culture and its Supplementary Romantic Other." In: Nora Kuster, Stella Butter und Sarah Heinz (Hgg.). Subject Cultures: The English Novel from the 18th to the 21st Century. Tübingen: Narr, 2016, 109-154.
  2. "Cultural Hybridity and Fluid Masculinities in the Postcolonial Metropolis: Individual Gender Identities in Hanif Kureishi's The Buddha of Suburbia and The Black Album." In: Stefan Horlacher (Hg.). Constructions of Masculinity in British Literature from the Middle Ages to the Present. Basingstoke et al., 2011, 229-245.
  3. "Hybride Identitäten". In: Fadja Ehlail, Henrike Schön und Veronika Strittmatter-Haubold (Hgg.). Die Perspektive des Anderen. Kulturräume anthropologisch, philosophisch, ethnologisch und pädagogisch beleuchtet. Heidelberg, 2010, 45-64.
  4. „Zwischen Dekonstruktion des Subjekts und individuellem Gesetz. Anmerkungen zur Ethik des guten Lebens in Antonia S. Byatts Possession.“ In: Jutta Zimmermann und Britta Salheiser (Hgg.). Ethik und Moral als Problem der Literatur und Literaturwissenschaft. Berlin, 2006, 133-150.
  5. „Hybride Identitätskonstruktion zwischen einer ‚Politik kultureller Differenz’ und individueller Authentifizierung in den Fiktionen Hanif Kureishis. Anmerkungen zu The Buddha of Suburbia und The Black Album“. In: Stefan Glomb und Stefan Horlacher (Hgg.). Beyond Extremes. Repräsentation und Reflexion von Modernisierungsprozessen im zeitgenössischen britischen Roman. Tübingen, 2004, 173-213.
  6. „Weiße Identitätspolitik und die Apartheid. Zur Funktionalisierung von race und gender in Doris Lessings The Grass is Singing“. In: Gudrun Loster-Schneider (Hg.). Geschlecht – Literatur – Geschichte II. Nation und Geschlecht. St. Ingbert, 2003, 171-209.
  7. „Das sexualpolitische Spiel der Blicke und die ambivalente Visualisierung der Sexualität in D. H. Lawrences Lady Chatterley’s Lover“. In: Waltraud Fritsch-Rößler (Hg.). Frauenblicke – Männerblicke – Frauenzimmer. Studien zu Blick, Geschlecht und Raum. St. Ingbert, 2002, 219-237.
  8. „Sex und Diskurs bei D.H. Lawrence. Das Spiel der Signifikanten und das Signifikat naturhafter Leiblichkeit in St. Mawr“. In: Vera Nünning und Ansgar Nünning (Hgg.). Klassiker und Strömungen des englischen Romans im 20. Jahrhundert. Festschrift zum 65. Geburtstag von Gerhard Häfner. Trier, 2000, 31-53.
  9. „George Eliot und die Musik. Funktionsvarianten von Musik und Stimme in ihrem Romanwerk“. In: Stefan Horlacher und Marion Islinger (Hgg.). Expedition nach der Wahrheit. Poems, Essays and Papers in Honour of Theo Stemmler. Festschrift zum 60. Geburtstag von Theo Stemmler. Heidelberg, 1996, 399-424.
  10. „Natur als Palimpsest. Der eingeschriebene Subtext in Charles Dickens’ David Copperfield“. In: Konrad Groß, Kurt Müller und Meinhard Winkgens (Hgg.). Das Natur/Kultur-Paradigma in der englischsprachigen Erzählliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts. Festschrift zum 60. Geburtstag von Paul Goetsch. Tübingen, 1994, 35-62.
  11. „Mündlichkeit zwischen sozialer Traditionsstiftung und ‚gossip’. Zur Ambivalenz der Bewertung mündlichen Wissens in George Eliots frühen Regionalromanen“. In: Paul Goetsch (Hg.). Mündliches Wissen in neuzeitlicher Literatur. Tübingen, 1990, 105-119.
  12. „Die kulturelle Symbolik von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in George Eliots Roman Daniel Deronda“. In: Heinz-Joachim Müllenbrock und Renate Noll-Wiemann (Hgg.). Anglistentag 1988 Göttingen. Tübingen, 1989, 163-178.
  13. „Die Widerlegung des negativen Judenstereotyps: Arnold Weskers Neukonzeption der Shylock-Figur in seiner Shakespeare-Bearbeitung The Merchant“. In: Franz Link (Hg.). Jüdisches Leben und Leiden im Spiegel der englischen und amerikanischen Literatur. Paderborn et al., 1987, 145-163.
  14. „Das Italienbild bei D.H. Lawrence unter besonderer Berücksichtigung von The Lost Girl. Zur ästhetischen Produktivität nationaler Stereotypen“. In: Günter Blaicher (Hg.). Erstarrtes Denken. Studien zu Klischee, Stereotyp und Vorurteil in englischsprachiger Literatur. Tübingen, 1987, 295-310
  15. „Das 'epische' Theater in Amerika. Thornton Wilder". In: Gerhard Hoffmann (Hg.). Das amerikanische Drama. Bern, München, 1984, 182-201, 306-309.
  16. „Wandlungen des Traditionsverständnisses von Matthew Arnold bis T.S. Eliot". In: Paul Goetsch (Hg.). Englische Literatur zwischen Viktorianismus und Moderne. Darmstadt, 1983, 99-122.


LEXIKONARTIKEL

  1. „Wirkungsästhetik“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 807-809.
  2. „Subtext“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 726-727.
  3. „Palimpsest“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 581-582.
  4. „Leser, impliziter“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 442-443.
  5. „Leerstelle“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 438-439.
  6. „Leavis, Frank Raymond“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 435-436.
  7. „Iser, Wolfgang“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 52013, 353-354.
  8. „Appellfunktion/-struktur“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze - Personen - Grundbegriffe. Stuttgart, Weimar, 32004, 23.
  9. „Wirkungsästhetik.“ In: Ansgar Nünning (Hg.). Grundbegriffe der Literaturtheorie. Stuttgart, Weimar, 2004, 295-298.
  10. „Subtext“. In: Ansgar Nünning (Hg.). Grundbegriffe der Literaturtheorie. Stuttgart, Weimar, 2004, 266-267.
  11. „D.H. Lawrence“. In: Bernd Engler et al. (Hgg.). Englischsprachige Autoren. 113 Porträts. Stuttgart, 2004, 162-166.
  12. „Arnold Wesker“. In: Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning (Hgg.). Metzler Lexikon englischsprachiger Autorinnen und Autoren. Stuttgart, Weimar, 2002, 614-616.
  13. „D.H. Lawrence“. In: Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning (Hgg.). Metzler Lexikon englischsprachiger Autorinnen und Autoren. Stuttgart, Weimar, 2002, 338-341.
  14. „Hanif Kureishi“. In: Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning (Hgg.). Metzler Lexikon englischsprachiger Autorinnen und Autoren. Stuttgart, Weimar, 2002, 328-329.
  15. „David Herbert Lawrence. Studies in Classic American Literature”.  In: Rolf Günter Renner und Engelbert Habekost (Hgg.). Lexikon Literaturtheoretischer Werke. Stuttgart, 1995, 363-365.
  16. „F.R. Leavis. The Great Tradition“. In: Rolf Günter Renner und Engelbert Habekost (Hgg.). Lexikon Literaturtheoretischer Werke. Stuttgart, 1995, 163-164.


REZENSIONEN

  1. „Vera Nünning (Hg.). Der zeitgenössische englische Roman: Genres - Entwicklungen - Modellinterpretationen. Trier, 2007”. Anglia 128, 1 (2010), 160-164.
  2. „Stefani Brusberg-Kiermeier und Jörg Helbig (Hgg.). Sh@kespeare in the Media. From the Globe Theatre to the World Wide Web. Frankfurt/M., Bern, 2004”. Anglistik 17,2 (2006), 203-205.
  3. „Stefania Michelucci. Space and Place in the Works of D.H. Lawrence. Aus dem Ital. übers. v. Jill Franks. Jefferson, London, 2002”. Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 45 (2004), 413-418.
  4. „Anton Kirchhofer. Strategie und  Wahrheit. Zum Einsatz von Wissen über Leidenschaften und Geschlecht im Roman der englischen Empfindsamkeit. München, 1995“. Archiv 235 (1998), 429-432.
  5. „Lothar Fietz. Fragmentarisches Existieren. Wandlungen des Mythos von der verlorenen Ganzheit in der Geschichte philosophischer, theologischer und literarischer Menschenbilder. Tübingen, 1994“. Archiv 234 (1997), 101-104.
  6. „Alexander Stützer. Darstellung und Deutung der Moderne bei D.H. Lawrence. Frankfurt, 1995“. Referatedienst zur Literaturwissenschaft 28,4 (1996), 671-674.
  7. „Anne Fernihough. D.H. Lawrence. Aesthetics and Ideology. Oxford, 1993”. Archiv 231 (1994), 427-430.
  8. „David Caroll. George Eliot and The Conflict of Interpretations. A Reading of the Novels. Cambridge, 1992”. Archiv 231 (1994), 179-183.
  9. „Michael Bell. F. R. Leavis. London et al., 1988“. Archiv 228 (1991), 386-388.
  10. „Christian W. Thomsen und Hans Holländer (Hgg.). Augenblick und Zeitpunkt. Studien zur Zeitstruktur und Zeitmetaphorik in Kunst und Wissenschaften. Darmstadt, 1984“. Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 27 (1986), 378-381.
  11. „Karlheinz Stierle und Rainer Warning (Hgg.). Das Gespräch. München, 1984“. Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 27 (1986), 373-378.
  12. „Walter J. Ong. Orality and Literacy. The Technologizing of the Word. London, New York, 1982”. Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 26 (1985), 422-445.
  13. „Otto Knörrich (Hg.). Formen der Literatur in Einzeldarstellungen. Stuttgart, 1981“. Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 24 (1983), 423-426.
  14. Trends in Recent Beckett-Criticism“. Kritikon Litterarum 7 (1977), 78-88.
  15. „Josipovici, Gabriel (Hg.). The Modern English Novel. The Reader, the Writer and the Work. London, 1976”. Kritikon Litterarum 6 (1977), 89-90.